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Praktische Kinderkleidung

Manche Kinder fangen bereits mit ein bis zwei Jahren an, ihre Kopfbedeckungen oder Söckchen selbst auszuziehen. Mit zwei bis drei Jahren beginnen sie, einfache, weit geschnittene Kleidungsstücke, beispielsweise Westen, selbst überzuziehen.

Doch um sich vollständig ganz anzukleiden, ist es noch ein weiter Weg. Denn viele Kleidungsstücke sind für Kinder kompliziert anzuziehen. Zudem entwickeln sich die motorischen Fähigkeiten der Kleinen sehr unterschiedlich. Das bedeutet: Manche bekommen es eher hin, bei anderen dauert es etwas länger.

Einige Kinderausstatter bieten Kleidungsstücke an, die mit ganz konkreten Hilfselementen das selbstständige Ankleiden erleichtern. Handwerklich geschickte Mütter können bei Standardkleidung möglicherweise einige Elemente selbst einarbeiten.

Mädchenkleidung

Grundsätzlich ist es für Jungs wie Mädels gleich wichtig, möglichst schnell selbstständig zu werden. Das gilt auch für das An- und Ausziehen. Beginnen wir mit den jungen Damen, denn es heißt: Ladies first.

Anbieter wie dieser haben mittlerweile eigene Linien mit den entsprechenden Features an der Kleidung im Sortiment. Nicht nur bei Jungs, sondern auch bei Mädchen sind hierbei zunächst verstärkte Knie an den Hosen eine gute Idee. Selbst ist die Frau, auch die junge, wenn es darum geht, auf dem Boden herumzurobben oder auf Bäume zu klettern. Also sollte praktische Kleidung auch robust sein.

Gerade bei Hosen ist der Bund sehr wichtig. Kinder wachsen und entwickeln sich oftmals sehr schnell und eine Hose, die mit Windel noch passte, ist ohne plötzlich viel zu weit. Da ist es sehr praktisch, wenn die Hose einen verstellbaren Gummizug hat, der mit Knöpfen fixiert wird.

Für Mädchen, die sich gerne schick anziehen, gibt es tolle Wendekleider. Zwei verschiedene Farben, aber nur ein Kleid. Sie erweisen sich auch dann als nützlich, wenn sie mal einen Fleck abbekommen, denn dann stülpt man das Kleidchen einfach um.

Kleidung für Jungen

Hier gelten im Grunde dieselben Voraussetzungen wie bei den Mädchen. Doch es gibt auch hier eigene Kollektionen, wie die Jungenversion der erwähnten Linien von vertbaudet.

Eine weitere Idee, die sehr hilfreich ist: Druckknöpfe. Durch sie können Hosenbeine beim Umschwung von kühlem auf heißes Wetter oder für das Waten im Wasser beim Spielen am Bach oder am Meer ganz leicht hoch gekrempelt, fest geknöpft und so verkürzt werden.

Praktisch sind für Spiele im Freien oder auch bei Wanderungen Jacken, welche sich zusammenfalten lassen und dann als Rucksack getragen werden können.

Insgesamt sollten Kleider leicht und atmungsaktiv sein. Für Outdoor-Aktivitäten aller Art sind wind- und wetterabweisende Stoffe an der Außenseite, beispielsweise Polyester, geeignet.

Die Eltern können den Kindern auch die „Zwiebeltechnik“ beibringen: Mehrere dünne Schichten von Oberbekleidung werden übereinander gezogen und können bei einem Wetterwechsel, beispielsweise beim Wandern, leicht an- oder ausgezogen werden. Wenn die Kinder das selbst schaffen, verdienen sie auf jeden Fall ein Lob.

Problemfeld Schuhe

Ein großes Thema beim Anziehen für Mädchen und Jungen gleichermaßen sind die Schuhe. Speziell das Binden der Schleife ist am Anfang noch etwas kompliziert. Und weil es im Kindergarten oft schnell gehen muss, oder nicht immer eine helfende Hand zur Verfügung steht, gibt es alternativ Schuhe mit Kletterverschluss.

Häufig ziehen Kinder die Schuhe zwar an – doch falsch herum! Markierungen an der Sohle, die zeigen, wo innen und außen ist, helfen den kleinen Schuhträgern, links und rechts auseinanderzuhalten.

Das Ritual, nach dem Spaziergang die Straßenschuhe gegen Kinderhausschuhe zu wechseln und richtig nebeneinander hinzustellen, unterstützt diese Übung und integriert sich wunderbar in den Alltag.

Da Kinderfüße deutlich mehr schwitzen als Füße von Erwachsenen (Die Regulation des autonomen Nervensystems, welches das Schwitzen reguliert ist noch nicht ausgereift) unterstützt das häufige Wechseln der Schuhe darüber hinaus die Möglichkeit, dass die Kinderschuhe regelmäßig auslüften können.

Das Anziehen von knöchelhohen Schuhen erleichtern seitlich angebrachte Reißverschlüsse. Ein Gummizug für die Zunge am Schuh unter dem Klettverschlussriegel macht ebenfalls Sinn und verbessert den Sitz. So klemmen die Kleinkinder ihre Socken nicht ein.

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