Der eigene Geburtstag ist für Kleinkinder meist ein enorm aufregendes Ereignis. Zum ersten Mal dürfen vielleicht Freunde aus der Kita mitfeiern und auch für die Eltern ist eine solche Party zumindest
beim ersten Kind oft Neuland. Anders als bei älteren Kindern müssen bei den kleinen Gästen jedoch auch deren Eltern stärker in die Planung mit einbezogen werden.
Sie möchten schließlich wissen, was ihr Kind bei der Feier erwartet und worauf sie sich vorbereiten müssen. Die Einladung ist deshalb der ideale Ort, um neben Datum, Uhrzeit und Adresse auch einige
zusätzliche Informationen unterzubringen.
Was müssen die anderen Eltern vor der Party wissen?
Wer eine Feier für Kleinkinder plant, lädt indirekt auch deren Eltern mit ein. Denn selbst wenn sie während des Geburtstags nicht dabei bleiben, müssen sie vorher einschätzen können, was ihr
Kind an diesem Nachmittag erwartet. Entsprechend lohnt es sich, die Einladung nicht nur aus Sicht der kleinen Gäste zu gestalten.
Neben einem kindgerechten Motiv sollte deshalb ausreichend Platz für die Informationen der Eltern eingeplant werden. Bei Anbietern wie
Meine Kartenmanufaktur können Einladungskarten mit eigenen
Texten gestaltet und so an die jeweilige Feier angepasst werden.
Welche Angaben zusätzlich zu Ort, Datum und Uhrzeit sinnvoll sind, hängt schließlich auch davon ab, was für den Geburtstag geplant ist.
Allergien und Unverträglichkeiten abfragen
Bei einer Geburtstagsfeier mit Kleinkindern gehören Kuchen und kleine Snacks fast immer dazu. Ob eines der eingeladenen Kinder bestimmte Lebensmittel nicht essen darf, wissen die Gastgeber
aber nicht unbedingt. Auf der Einladung sollte daher ausdrücklich darum gebeten werden, Allergien und Unverträglichkeiten bei der Zusage mitzuteilen.
Eine einfache Formulierung wie „Bitte gebt uns Bescheid, falls euer Kind Allergien oder Unverträglichkeiten hat“ genügt. Soll ein gemeinsames Mittag- oder Abendessen Teil der Feier sein,
kann auch das bereits auf der Karte erwähnt werden. Die Eltern wissen dann, dass entsprechende Angaben für die Planung benötigt werden.
Die Abfrage dient nicht nur dazu, für jedes Kind den passenden Kuchen oder Snack bereitzuhalten.
Nahrungsmittelallergien
können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und im schlimmsten Fall eine schwere allergische Reaktion auslösen.
Deshalb sollten Gastgeber von einer bekannten Allergie erfahren, bevor das Essen für die Feier eingekauft und vorbereitet wird. Bei einer schweren Allergie sollte anschließend noch einmal
persönlich mit den Eltern gesprochen werden.
Auf der Einladung selbst müssen keine medizinischen Einzelheiten stehen. Im direkten Gespräch lässt sich klären, welche Lebensmittel gemieden werden müssen und ob weitere Vorsichtsmaßnahmen notwendig sind.
Ob die Eltern bei der Feier dabei bleiben
Bei einer Party mit Kleinkindern ist es keineswegs selbstverständlich, dass Mama oder Papa das Kind an der Haustür abgeben und zwei Stunden später wiederkommen. Während der eine Dreijährige sofort zu
seinen Freunden rennt, möchte der nächste vielleicht lieber in der Nähe einer vertrauten Person bleiben.
Auf der Einladung sollte deshalb klar stehen, ob Eltern während der Feier dabei bleiben können oder sogar sollen. Für die Gastgeber macht das ebenfalls einen Unterschied.
Fünf eingeladene Kinder können schnell zehn Gäste bedeuten, wenn jeweils noch eine Begleitperson mitkommt.
Sitzplätze, Getränke und etwas zu essen für die Erwachsenen sollten dann ebenfalls eingeplant werden. Wer es den Familien selbst überlassen möchte, kann auch das direkt auf die Karte schreiben.
„Du darfst gerne allein feiern oder Mama oder Papa mitbringen“ ist beispielsweise eindeutig, ohne daraus eine große Sache zu machen.
Ist zu Hause nicht genügend Platz für eine ganze Runde zusätzlicher Erwachsener, darf ebenso offen darauf hingewiesen werden, dass höchstens eine Begleitperson pro Kind mitkommen kann.
Wechselkleidung und andere wichtige Dinge ankündigen
Unabhängig davon, ob die Eltern bei der Feier bleiben oder ihr Kind später wieder abholen, müssen sie vorher wissen, was für den Nachmittag geplant ist. Wer mit den Kindern im Garten spielen,
malen oder mit Wasser planschen möchte, sollte das deshalb schon auf der Einladung erwähnen.
Die Eltern können ihr Kind dann passend anziehen und bei Bedarf Wechselkleidung einpacken. Was mitgebracht werden sollte, hängt vor allem vom Programm ab. Für eine
Feier im Garten können Gummistiefel
oder eine Matschhose sinnvoll sein, beim Planschen Badesachen und Handtuch.
Auch bei einer Party in der Wohnung kann ein Satz Ersatzkleidung bei kleineren Kindern praktisch sein, falls beim Essen oder Trinken etwas daneben geht. Auf der Einladung reicht eine kurze und konkrete
Angabe wie „Bitte Wechselkleidung mitbringen, wir spielen auch draußen“.
Sind besondere Aktivitäten geplant, sollten die dafür benötigten Sachen ebenfalls genannt werden. So wissen die Eltern schon beim Lesen der Einladung, was sie ihrem Kind am Tag der Feier mitgeben müssen.
Beginn und Ende der Feier angeben
Bei einer Einladung zum Kindergeburtstag ist die Anfangszeit schnell eingetragen. Genauso wichtig ist bei kleinen Kindern aber die Frage, wann Mama oder Papa wieder vor der Tür stehen sollen. Zwei oder
drei Stunden mit Freunden, Spielen, Kuchen und Geschenken sind in diesem Alter schließlich schon eine ganze Menge Programm.
Auch der Zeitpunkt der Feier kann für die eingeladenen Familien einen Unterschied machen. Manche Drei- oder Vierjährigen halten noch Mittagsschlaf, andere werden gegen Abend müde.
Darauf kann und muss bei der Planung nicht für jedes Kind Rücksicht genommen werden.
Die Eltern sollten aber von Anfang an wissen, auf welchen Zeitraum sie sich einstellen müssen. Reicht die Party bis in den frühen Abend, darf auf der Einladung auch stehen, ob die Kinder noch gemeinsam essen.
„Wir feiern von 15 bis 18 Uhr und essen zum Abschluss noch zusammen“ sagt mehr aus als zwei Uhrzeiten allein.
Die Eltern wissen dann auch, ob nach dem Abholen zu Hause noch das Abendessen wartet. Eine feste Endzeit verhindert außerdem das typische Durcheinander beim Abholen. Sonst steht die erste Familie
womöglich schon vor der Tür, während die nächste erst eine Stunde später mit dem Geburtstagskind rechnet.
Nach mehreren Stunden voller Trubel sind vermutlich ohnehin irgendwann sowohl die Kinder als auch die Gastgeber bereit für Feierabend.
Rückmeldefrist und Kontaktmöglichkeit nennen
Damit Essen, Sitzplätze und Spiele geplant werden können, gehört auch eine Bitte um Zu- oder Absage auf die Einladung. Eine konkrete Frist ist dabei hilfreicher als ein allgemeines „Meldet euch bitte“.
Dazu sollten der Name einer Ansprechperson und eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse stehen.
Bei der Rückmeldung können die Familien gleich mitteilen, ob eine Begleitperson mitkommt und ob Allergien oder Unverträglichkeiten berücksichtigt werden müssen. Bleibt ein Kind ohne seine Eltern, sollten
die Gastgeber außerdem eine Telefonnummer haben, unter der diese während der Feier erreichbar sind.
Beispiel für eine Einladung zum Kindergeburtstag
So lassen sich die wichtigsten Angaben in einem kurzen Einladungstext verbinden. Die Platzhalter und Hinweise werden passend zur eigenen Feier ersetzt.
Hurra, ich werde [Alter] Jahre alt und möchte mit dir feiern!
Am [Datum] feiern wir von [Beginn] bis [Ende] bei uns in [Adresse]. Wir essen Kuchen, spielen im Garten und essen zum Abschluss gemeinsam zu Abend.
Mama oder Papa darf gerne dabeibleiben. Bitte bringt höchstens eine Begleitperson und einen Satz Wechselkleidung mit.
Gebt uns bitte bis zum [Rückmeldedatum] bei [Ansprechperson] unter [Telefonnummer] Bescheid, ob ihr kommt und ob eine Begleitperson dabei ist. Sagt uns bitte auch, falls Allergien
oder Unverträglichkeiten berücksichtigt werden müssen.
Ich freue mich auf dich! [Name des Geburtstagskindes]
Die organisatorischen Hinweise können auf der Rückseite der Karte stehen. So bleibt vorne Platz für das Motiv, das sich das Geburtstagskind aussucht.