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Nachhaltig und praktisch –
Möbelstücke, die mitwachsen

Kinder wachsen schneller, als man gucken kann. Während sie eben gerade noch im Babyalter waren und mit dem Krabbeln anfingen, sind sie schon im nächsten Moment fast mit dem Kindergarten durch. Nicht nur aus ihrer Kleidung wachsen die kleinen Abenteurer schnell heraus, sondern auch aus den Möbeln im Kinderzimmer.

Doch jedes Mal, das Zimmer völlig neu einzurichten, geht nicht nur auf die Finanzen, sondern auch auf Kosten der Nachhaltigkeit, die heute immer wichtiger wird. Die Lösung? Möbel, die mit den Kleinen mitwachsen, solange es geht. In diesem Artikel bekommen Sie hierfür einige Tipps mit auf den Weg.


Junge
Bildquelle: https://pixabay.com - Mengyan198

Viele Möbel wachsen mit

Kinder können von dem einen Moment auf den anderen in einen Wachstumsschub kommen und innerhalb kürzester Zeit mehrere Zentimeter in die Höhe schießen. Wenn Sie dies von vornherein bedenken, müssen Sie nicht die vollständige Einrichtung völlig auf den Kopf stellen.

Ein kreativer Bereich schon für die Kleinen

Ein kreativer Bereich, an dem Kinder basteln und malen können, ist bereits im Kleinkindalter wichtig. Ein Schreibtisch für Kleinkinder kann so ein Bereich sein. Die Kleinen fühlen sich an diesem ganz groß und können wie die Erwachsenen am eigenen Tisch sitzen. Malen, Basteln oder Kneten? All das ist hier möglich. Und wenn es Zeit für die Einschulung ist, kann dieser einfach in der Höhe angepasst und zum perfekten Ort für die Hausaufgaben werden.

Von der Wickelkommode zum Stauraum

Natürlich ist eine Wickelkommode in den ersten Lebensjahren unverzichtbar. Doch was passiert, wenn Ihr Kind aus den Windeln raus ist? Statt die Kommode zu entsorgen oder zu verkaufen, können Sie von vornherein ein Möbelstück mit abnehmbarer Wickelauflage aussuchen. Nach der Windelzeit entfernen Sie diese einfach und haben eine einfache Kommode, die bis ins Jugendalter problemlos mitwächst und Stauraum für alle möglichen Dinge bietet.

Spieltruhen verwandeln sich in Sitzgelegenheiten

Spieltruhen sind perfekt, um das Chaos im Kinderzimmer zu bändigen und haben durchaus etwas mit einer kleinen Schatztruhe gemein. Wenn Sie das Design clever auswählen, dient es auch nach der Spielsachen-Zeit als Stauraum und obendrein als Sitzgelegenheit. Mit einer geraden Fläche und einer Sitzauflage wird es nämlich später zu einem bequemen Platz, falls Freunde zum Spielen kommen.

Vom Babybett zum Kinderbett

Ein Babybett ist eines der ersten Möbelstücke, die Eltern kaufen. Betten mit abnehmbaren Gittern sind hier die perfekte Lösung. Wenn das Kind diese nicht mehr braucht, kann das Bettgestell mit Matratze auch so noch weiter genutzt werden. Einige Modelle lassen sich sogar erweitern, sodass eine größere Matratze hineinpasst – so ist auch für eine gute Nachtruhe in den ersten Schuljahren gesorgt.

Das Design lässt sich wandeln

Nicht nur die Möbelstücke an sich sind heute wandelbarer denn je, sondern auch die Optik. Mit Möbelfolie oder spezieller Möbelfarbe lassen sich große Flächen farblich anpassen. Mit Hilfe von Aufkleber und Borten kann man einfarbige Möbel ja nach Geschmack aufhübschen. Und auch Türgriffe lassen sich relativ einfach tauschen. Sessel können schnell und einfach durch einen Überwurf die Farbe ändern. Sitzpolster für Stühle können mit einem neuen Bezug weiterverwendet werden.

Durch solche Anpassungen sieht die Einrichtung immer altersgerecht aus und lässt viel Spielraum, wenn sich der Geschmack des Kindes verändert oder das Kinderzimmer sich langsam in ein Jugendzimmer verwandelt.



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